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Wie wichtig sind Markenschläger ?? Für 90 % aller deutschen Golfer sehr wichtig !! Das durchschnittliche Handicap aller deutschen Golfer ist 34,2 alle 3,4 Jahre kauft man einen neuen Satz Schläger die teuersten Schläger weltweit - zusammen mit den Japanern Nur für 24% aller amerikanischen Golfer wichtig !! Das durchschnittliche Handicap aller amerikanischen Golfer ist 22,9 der Schlägersatz muß im Schnitt 11,8 Jahre in der Tasche bleiben der Schlägersatz kostet im durchschnittlich $ 450,- Deutsche Golfer haben die teuersten Schläger in ihren Taschen kaufen öfters als andere einen neuen Schlägersatz verbessern ihr Handicap jedoch nicht !! Ist Golf ist ein Sport der Reichen ?! - - - - Wie wichtig ist den Deutschen also die Marke ? Tiger Woods spielt zur Zeit (2001) mit einem Standard Titleist Driver, den Sie aus jedem Golfshop in den USA für $ 140,- vom Regal greifen können ...... Sie haben richtig gelesen -für $ 140,- !!! Bei dem Schaft handelt es sich um einen DYNAMIC Gold X-Stiff der Firma True Temper ( diesen Schaft gibt es seit 1958 !!! ) und der Schlägerkopf ist ein Standardkopf der Firma Titleist - wir sehen: es ist nicht das "high-tech" Material im Falle Woods - - sondern eher die absolute "Paßgenauigkeit"seiner Ausrüstung und ein wenig auch : seine Spielstärke!!! Präzision durch Paßgenauigkeit - der Driver ist optimal auf Tiger angepaßt - insgesamt übrigens nur 43,5 Zoll lang ( also ca. 7cm kürzer als die meisten Driver der Hobbygolfer - obwohl Tiger mit 193cm nicht gerade klein ist) bei seinen geschmiedeten Eisen ( auch mit den "alten" True Temper Schäften ) - spielt ebenfalls Maßanfertigung die erste Geige !! Dies soll nicht heißen, das neue Materialien keine Vorteile bringen ; aber es heißt das nichts so wichtig ist wie ein "passender" Schläger. Wie erlangen manche Marken einen so hohen Marktanteil ?? Wußten Sie, das man in den USA an jeder Ecke Golfschläger ausprobieren kann.?? Versuchen Sie es doch einmal fogendes in Ihrem Pro-Shop: Erzählen Sie Ihrem Pro Sie möchten sich neue Eisen zulegen und einen Vergleichstest machen und bitten Ihn jeweils ein Eisen 7 der neuesten Serie von Callaway, Titleist, Taylor Made, Hogan, King Kobra, Mizuno für eine Stunde zum Testen entführen zu wollen . !! Der Pro wird wahrscheinlich die Augen verdrehen und in Ohnmacht fallen, denn erstens hat er nicht alle Schläger auf Lager, zweitens könnten sie ja verkratzt werden usw usw. "Also Herr Schmitz, ich hatte Ihnen doch gesagt wir nehmen die hier, ....glauben Sie mir das allerneueste Produkt aus USA ..........usw usw usw. Phoenix, Arizona, die heimliche Hauptstadt des Golfs. Hier kann man sich ein sehr detailliertes Bild machen was neu ist auf dem Golfmarkt. Dabei stellte ich bereits vor 10 Jahren einige interessante Sachen fest: Mit einem bestimmten Eisen flogen die Bälle immer 10 Meter weiter als mit allen anderen. Es lag daran, daß es sich eigentlich nicht um ein Eisen 7, sondern um ein Eisen 6 handelte, nur der Aufdruck wies es als ein Eisen 7 aus !! Wie konnte das passieren: Die meisten Firmen halten sich an gewisse Standards - aber nirgendwo steht, daß ein Eisen 7 einen Loft von 38 Grad haben muß !! Der Anfänger ist natürlich beeindruckt von einem Eisen, das weiter schlägt und sagt : "das muß ein gutes Eisen sein und kauftt es . Genau den gleichen Effekt erlangen einige Firmen, indem Sie die Schlagfläche leicht schließen d.h die Schlagfläche zeigt leicht nach links. Der Durchschnittsgolfer - von außen nach innen schwingend (SLICE) ist beeindruckt und wird auch diesen Schläger kaufen. ( Scheinbar heben sich 2 Fehler gegeneinander auf: geschlossene Schlagfläche und ein Schwung von außen nach innen - Weitenverlust ist jedoch die Folge ) Wie verhält es sich nun bei 90% aller deutschen Golfer: die Schläger waren teuer, tragen einen stolzen Markennamen und eine spärliche Beratung des Pro-Shop Mitarbeiter war vielleicht noch im Preis mit inbegriffen. ( Übrigens in USA trägt ein Pro-Shop seinen Namen, weil man immer von einem Pro bedient und beraten wird - in Deutschland sieht das leider nicht immer so aus ) Wie wichtig ist nun eine individuelle Schlägeranpassung ? Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase kommt man doch ganz gut zurecht. Außerdem wollen Sie doch nur zum Spaß spielen. Man sollte die Auswahl der Schläger nicht zu einer Wissenschaft machen - oder doch?? Eine Erhebung der USGA (United States Golf Association) ergab, daß 72% aller Freizeitgolfer mit einer Ausrüstung spielen, die durch kleinere Modifikationen eine Spielverbesserung zwischen einem und vier Schlägen hervorbringen kann. Wie gesagt, es war nur die Rede von einer Modifikation ( Veränderung des Loft, Lie, Griffstärken ) - nicht von einer optimalen Anpassung an den individuellen Spieler, also einer Ausrüstung, die speziell auf Sie zugeschnitten ist! Die Technologie im Schlägerbau ist auf einem Niveau angelangt, wie es sich Ben Hogan hätte niemals erträumen lassen. Vor allem sind die Materialen durch die Weltraumforschung auf dem letzten Stand der Dinge. Dennoch lassen sich Hooks und Slices nicht ganz vermeiden - sie werden sich auch in Zukunft nicht ganz vermeiden lassen, mit individuell angepaßten Schlägern lassen sie sich jedoch reduzieren. STANDARDSCHLÄGER FÜR STANDARDGOLFER ?? Betrachten wir uns die Schläger, die heutzutage angeboten werden. Sie sind von Spezialisten entwickelt und optimiert worden - dennoch müssen Kompromisse gemacht werden, denn wir Spieler sind nun einmal verschieden - Körpergröße, Beinlänge, Oberkörperlänge, Armlänge, Handgröße spielen bei der Schlägerauswahl eine wesentliche Rolle. Würden alle Kombinationsmöglichkeiten von den Herstellern berücksichtigt, so müßte man hunderte von Schlägermodellen auf den Markt bringen - dies ist zu teuer. Im Angebot beschränkt man sich meist auf drei verschiedene Schaftstärken und eventuell auf drei genormte Schaftlängen. Besonders renomierte Firmen bieten auch verschiedene Lies an. Aber Bernhard Langer spielt doch auch mit normalen Wilsons, Tiger Woods mit Titleist, Greg Norman mit Cobras und Fred Couples mit Lynx?? Eben nicht, denn gerade diese Pros lassen sich die Schläger maßschneidern, auch wenn sie wie normale Schläger "von der Stange" aussehen. NICHT ALLE GOLFSPIELER SIND GLEICH Nehmen wir einmal an, Sie sind klein, mit kraftvollen langen Armen, großen Händen, einer flachen Schwungebene, einer hohen Schwunggeschwindigkeit, doch Ihre Bälle erreichen besonders mit den mittleren und hohen Eisen nicht die angestrebte steile Flugbahn und landen oft links im Rough. Sie benötigten höchstwahrscheinlich einen kürzeren Schaft mit mittlerem bis steifem Biegegrad einem tiefen Biegepunkt, kleinem Verwindungswinkel, Schlägerköpfe mit einer flacheren Lie, einer tiefen Gewichtsverteilung, sowie etwas dickere Griffe. Nun viel Glück beim Kauf dieses Schlägers...............!! Die meisten Verkäufer werden Ihnen eine Standardausrüstung empfehlen (weil dort am meisten zu verdienen ist) und Ihnen raten sich daran zu gewöhnen!! Nun sind Sie damit beschäftigt, nicht nur Ihre eigenen Schwungfehler, sondern auch die Unzulänglichkeiten Ihrer Ausrüstung zu kompensieren. Eine maßgescheiderte Ausrüstung muß nicht teurer sein, denn bei uns bezahlen Sie für Qualität alleine, nicht für einen Namen Angebot einholen zurück | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||